Tagung: Todeswunsch und Suizidalität alter Menschen

im Haus der Technik, Hollestr. 1, 45127 Essen im Rahmen des DGGPP-Kongresses 2017

Die wachsende Zahl älterer, psychisch und körperlich kranker Menschen sowohl in der ambulanten als auch der stationären Versorgung führt dazu, dass alle mit ihrer medizinischen und pflegerischen Versorgung befassten Berufsgruppen wie etwa Hausärzte, Psychiater, Pflegefachpersonen u.a.m. fachlich, juristisch und ethisch gefordert sind, angemessene Entscheidungen zu treffen.

Depression ist der größte Risikofaktor für einen Suizid, deshalb gilt es abzuschätzen, ob ein Patient suizidal im psychopathologischen Sinne ist und daher im Sinne der Fürsorgepflicht notfalls auch gegen seinen Willen vom Suizid abgehalten und behandelt werden muss, oder ob er psychisch gesund und urteilsfähig ein Recht auf Respekt vor seiner Autonomie hat und sein Sterben frei wählen kann.

Diese hochkomplexen Aspekte werden von den gerontopsychiatrischen Fachgesellschaften aus Deutschland (DGGPP) und der Schweiz (SGAP) im Rahmen ihrer gemeinsamen Tagung diskutiert, die sich alle jene wendet, die sich von Fachleuten aus beiden Ländern umfassend über diese schwierige Thematik informieren lassen wollen.

Programm und Anmeldung

 

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