Wozu brauchen wir eine Nationale Strategie?

In einer übergeordneten Zielvorstellung geht es darum, mittels der Nationalen Strategie eine öffentliche sichtbare Verantwortung der Gesellschaft, der Politik und aller Beteiligten im Gesundheitssystem für die letzte Lebensphase und das Sterben zu entwickeln.

Ziel ist es dabei, die in den fünf Handlungsfeldern der Charta formulierten Ziele so umzusetzen, dass jeder Betroffene unabhängig von der zugrundeliegenden Erkrankung, seiner jeweiligen persönlichen Lebenssituation oder vom Versorgungsort eine qualitativ hochwertige Versorgung und Begleitung erhält.

Mittels einer Nationalen Strategie sollen die in der Charta formulierten Ziele unter Einbindung der Politik auf allen Ebenen - der Bundesebene, der Länderebene und der kommunalen Ebene - systematisch umgesetzt werden.

Welche Bedeutung hat die Charta und Nationale Strategie zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen für die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, Bundesärztekammer und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband als Trägerorganisationen?

Interview mit Herrn Prof. Lukas Radbruch (Präsident der DGP), Herrn Prof. Frank-Ulrich Montgomery (Präsident der Bundesärztekammer) und Herrn Prof. Winfried Hardinghaus (Vorstandsvorsitzender vom DHPV)